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Dienstag, 30. Januar 2018

Trip nach Berlin

Ein Trip nach Berlin


Magdeburg. Mit gleich vier anderen Magdeburger Hochzeitsfotografen war ich neulich in Berlin, um dem Grand Opening des Studio 23 in der Simplonstraße beizuwohnen. Ines Meier und Nils Hasenau, zwei uns gut bekannte Berliner Fotografen haben dieses Fotostudio bereits vor einiger Zeit aus der Taufe gehoben und nun sollte dies in Kooperation mit dem "Uncle Bob Cast" gebührend gefeiert werden. Nur zur Erklärung, der "Uncle Bob Cast" ist ein Podcast, der sich um alle Facetten der Hochzeitsfotografie dreht.

Studio 23 - Grand Opening in Berlin


Zuvor hatten Matthias, einer der Fotografen und ich noch das Einweihungsgeschenk besorgt. Dies bekamen wir ebenfalls in einem Fotostudio, allerdings in Magdeburg bei Pointfoto auf der Leipziger Straße. Es war ein Bilderrahmen aus Treibholz, der auf einer Farm in Südafrika hergestellt wurde. Mit diesem Projekt werden afrikanische Kinder unterstützt und jeder dieser Rahmen ist ein Unikat.

Hochzeitsfotografen aus Magdeburg und andere Spezies


So gewappnet luden wir die anderen Fotografen aus Magdeburg am Pfahlberg ein, um in einem Auto nach Berlin zu düsen. Wir führten unterwegs interessante Gespräche, die sich nicht nur, aber auch um Hochzeitsfotografie drehten. Schließlich kennen wir uns schon eine ganze Weile und auch wenn Fotografen Einzelkämpfer sind (Hochzeitsfotografen aus Magdeburg sind da keine Ausnahme), verstehen wir uns gut und arbeiten mit-, statt gegeneinander. Das liegt vielleicht auch an unserer gemeinsamen Philosophie - wir mögen besonders die Reportagefotografie. In der Branche der Weddingphotographer ist das eher noch die Ausnahme.

Amazing Uncle Bobcast Logo


Durch verschiedene Umstände trafen wir leider erst 3 Stunden später in Friedrichshain ein. Dieser Berliner Bezirk ist uns inzwischen schon sehr vertraut. Schließlich fanden hier schon diverse Bobcast-Treffen statt und auch die Unterkunft für die "Keep it real" - Fotografen-Konferenz war in dem beliebten Kiez gewesen.

Die Veranstaltung war schon in vollem Gange und ich schätzte mal so etwa 30 HochzeitsfotografInnen waren bereits in den Räumlichkeiten des Studio 23. Im Laufe des Abends sollten es sogar 50 werden. Viele davon kannten wir schon, es waren natürlich Berliner Hochzeitsfotografen da, aber auch Hochzeitsfotografen aus Erfurt. Sogar ein Mannheimer Fotograf hatte den weiten Weg angetreten. Alles in allem waren mit uns 5 Fotografen die Magdeburger Farben gut vertreten, um das mal durch die lokale Brille zu betrachten.

Ich freute mich besonders darüber, das auch den Bremer Josh Terlinden der Weg aus der Hanse- in die Bundeshauptstadt gefunden hatte. Bei diesem werde ich im Februar, gemeinsam mit Matthias, ein Coaching zu Retouching und Colorgrading absolvieren. In Berlin hatten wir nun die Gelegenheit uns schon ein wenig auszutauschen.

ein spiritueller Moment


Das Schöne in unserer Branche ist, das man meist sofort einen Draht zueinander findet. Irgendwie liegen auch alle Hörer des Uncle Bobcast auf einer Wellenlänge und das nicht nur was die Fotografie betrifft. Interessant war auch, auf die Teilnehmer des nächsten Bobshop - Workshops auf Mallorca zu treffen. Matthias und ich hatten im vergangenen Jahr das Vergnügen gehabt, dort dabei sein zu dürfen. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, das ich mich dort als Hochzeitsfotograf für Magdeburg definitiv weiterentwickelt habe. Nun konnte ich den anderen Fotografen ein paar Tipps bezüglich der Reise geben. Ein bisschen Wehmut und Fernweh war schon dabei, denn der Hochzeitsfotografie-Workshop war einfach Klasse gewesen. Jetzt aber direkt ein zweites Mal teilzunehmen, wäre wohl etwas verfrüht.

Und dann kommt die Polizei


Jedenfalls ging es in Berlin hoch her und da sich durch das Grillen der Bratwürste auch vieles auf der Straße abspielte, war es nur eine Frage der Zeit, bis wegen der Lautstärke tatsächlich die Berliner Polizei auftauchte. Irgendwie hat das aber auch Tradition. Schon beim ersten Bobcast Get Together in einer Berlliner Kneipe waren wir irgendwann zu laut. Das muss man sich mal vorstellen, ruhige, zurückhaltende Hochzeitsfotografen, die zu laut sind.

Zu diesem Zeitpunkt waren aber schon alle verköstigt. Wir hatten ebenfalls zugelangt und waren zwischenzeitlich mal eine Falafel essen gegangen (meine erste übrigens). Man hat das Gefühl, das in Friedrichshain an beinahe jeder Ecke die Möglichkeit besteht, einen Happen zu essen.
Beim Falafel-Essen entstand auch das Foto von einem der Magdeburger Hochzeitsfotografen namens Alex. Ich hab es mit meiner "Immerdabei" Kamera der Fuji X70 geschossen.

Hochzeitsfotograf Magdeburg


Das Geschehen verlagerte sich nach dem Besuch der Ordnungshüter mehr nach drinnen. Es blieb aber weiterhin sehr lebhaft, wofür auch die Gif-Box sorgte, mit der wieder jede Menge Fotos und Gif fabriziert wurden.

Es war, wie nicht anders zu erwarten, wieder eine tolle Veranstaltung in Berlin. Wir machten uns gegen 0.00 Uhr auf den Heimweg und brauchten diesmal nur 2 Stunden für die Rückfahrt nach Magdeburg.

Bis zum nächsten Mal

Euer Hochzeitsfotograf Magdeburg

Sebastian




Samstag, 15. April 2017

Die Reise beginnt

Magdeburg. Willkommen im ersten Blogeintrag vom Hochzeitsfotograf in Magdeburg. In diesem Blog erwartet Euch eher etwas zu den Hintergründen meiner Tätigkeit. Das heißt, ich werde hier zwar auch einige Bilder zeigen, doch im Grunde geht es mir darum, etwas über "meine" Hochzeitsfotografie zu erzählen, mit der ich vor einigen Jahren sporadisch begonnen habe und die mich nun immer mehr in Ihren Bann zieht.

Hochzeitsfotograf Magdeburg


Eigentlich komme ich aus dem Musikbereich, habe in Bands gespielt, Musik geschrieben und als Dj aufgelegt. Irgendwann wurde ich dann reiner Hochzeitsdj und habe auf hunderten Hochzeiten für die passende Musik gesorgt. Das erklärt den Berührungspunkt zu Hochzeiten.
Wie das bei kreativen Menschen, zu denen ich mich zähle, nun mal der Fall ist, probiert man immer gern herum. Inspiriert durch einen lieben Kollegen, der auf Hochzeiten immer Bilder schoss, nahm ich meine Kamera ebenfalls mit zu den Hochzeitsfeiern, auf denen ich als Wedding-Dj auflegte. Eine Canon 30D war zu dieser Zeit meine Begleiterin, also schon eine Spiegelreflexkamera, aber von ihren Vorzügen, Feinheiten und Eigenarten hatte ich keine Ahnung. Die Bilder wurden dementsprechend. Angucken möchte ich mir diese heute nicht mehr.

Nun hätte ich das alles so lassen können, ich war ja schließlich nicht als Hochzeitsfotograf gebucht. Andererseits, wenn es besser geht, will man es auch besser machen. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, das ich mir ausgerechnet einen der schwersten Teilbereiche der Hochzeitsfotografie ausgesucht hatte. Tanzende Brautpaare und Hochzeitsgäste in dunklen Lichtverhältnissen zu fotografieren ist immer eine Herausforderung. Ich fragte also andere Fotografen, belas mich, probierte aus und Stück für Stück wurden die Bilder besser. Manchmal begleitete ich Freie Trauungen mit Musik und dann bot sich, nach Absprache mit dem Brautpaar, ebenfalls die Gelegenheit, ein paar Fotos zu machen. Irgendwann machte es dann Klick und der Gedanke und Wunsch war geboren, als Hochzeitsfotograf zu arbeiten. Diesen Gedanken verfolge ich nun schon eine ganze Weile und auf meiner Website "Licht von dieser Welt" - Hochzeitsfotografie kann man sich die bisherigen Ergebnisse anschauen.

Absolut spannend ist, das man sich als Hochzeitsfotograf immer auf dem Weg befindet. Will heißen, wenn man mit wachem Auge dabei ist, kann man sich immer weiterentwickeln. Workshops, zum Beispiel kürzlich auf Mallorca, in Offenbach oder bei Manuel Gutjahr in Berlin, zeigen immer wieder neue Möglichkeiten auf und helfen, die eigene Bildersprache zu verbessern. Ich möchte keine 0815-Bilder fotografieren, sondern künstlerische, echte Aufnahmen.

Bis bald

Euer Hochzeitsfotograf in Magdeburg

Sebastian